Die Grundidee eines Herdwächters, manchmal auch als Herdsicherheitsgerät bezeichnet, gibt es seit Jahrzehnten: Die Stromversorgung des Herds wird unterbrochen, wenn er eingeschaltet bleibt. Die neuesten Herdwächter sind in der Praxis jedoch deutlich zuverlässiger als frühere Modelle und im Alltag auch unauffälliger. Die Entwicklung hat sowohl bei der Sensortechnologie als auch beim Design von Herdwächtern stattgefunden.
Trotz dieser Entwicklung ist ein Herdwächter für den Nutzer, also den Bewohner, weiterhin sehr einfach zu bedienen. Im Folgenden finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten zu Herdwächtern gestellt werden.
Wie wird ein Herdwächter installiert?
Die Installation eines Herdwächters an Ihrem vorhandenen Herd ist einfach. Safera-Herdwächter sind mit allen Elektroherden bis 90 cm Breite kompatibel, einschließlich Induktionsherden. Safera Sense-Herdwächter eignen sich auch für Gasherde.
Ein Herdwächter besteht aus zwei Teilen: einer Sensoreinheit, die den Zustand des Herds überwacht, und einer Spannungsunterbrechung (PCU), die die Stromversorgung des Herds steuert. Die Verbindung zwischen beiden funktioniert drahtlos.
Installation der Sensoreinheit
Die Sensoreinheit ist batteriebetrieben. Sie lässt sich mit einem selbstklebenden Pad einfach an der Wand oder an der Unterseite der Dunstabzugshaube installieren.
Die Sensoreinheit wird üblicherweise etwa 50 cm über dem Herd installiert. Je nach Herdwächtermodell kann die zulässige Installationshöhe 45–90 cm betragen. Es gibt auch ein Modell, Safera Aurora, das an der Küchendecke in einer Höhe von bis zu 3,5 Metern installiert werden kann.
Installation der Spannungsunterbrechung
Die Spannungsunterbrechung wird an die Stromversorgung des Herds angeschlossen. Sie wird in der Regel im Unterschrank hinter oder neben dem Herd installiert.
Das richtige Modell der Spannungsunterbrechung wird anhand des elektrischen Anschlusses des Herds ausgewählt. Die Installation der Spannungsunterbrechung erfordert in der Regel eine Elektrofachkraft. Wenn der Herd über einen Stecker angeschlossen ist, kann die Einheit auch vom Nutzer installiert werden.
Das folgende Video zeigt, wie ein Herdwächter installiert wird.
Wie funktioniert ein Herdwächter?
Ein Herdwächter soll Gefahrensituationen am Herd verhindern, bevor sie entstehen. Solange sicher gekocht wird, tut der Herdwächter nichts außer zu überwachen, wie der Herd genutzt wird. Wenn der Herdwächter eine gefährliche Situation erkennt, gibt er einen Alarm aus und unterbricht die Stromversorgung des Herds.
Der Nutzer kann die Stromversorgung des Herds wiederherstellen, indem er die OK-Taste an der Sensoreinheit drückt.
Der Safera-Herdwächter überwacht:
- die Herdtemperatur
- den Energieverbrauch des Herds
- die Anwesenheit des Nutzers, also der Person, die kocht
Safera verhindert Herdbrände:
- erfordert keine Handlung des Nutzers
- gibt nur dann Alarm, wenn eine Gefahrensituation entsteht
- unterbricht in einer Gefahrensituation die Stromversorgung des Herds
- stört das Kochen nicht
Wann gibt ein Herdwächter Alarm?
Ein Herdwächter gibt Alarm, wenn sich am Herd eine gefährliche Situation entwickelt. Meist entsteht die Gefahr dadurch, dass der Herd eingeschaltet bleibt oder zu lange unbeaufsichtigt ist.
Wenn der Herd auf hoher Leistung eingeschaltet ist, kann der Alarm innerhalb weniger Minuten ausgelöst werden. Wenn der Herd auf niedriger Stufe eingeschaltet bleibt, kann es länger dauern.
Der Herdwächter stört normales Kochen nicht. Stattdessen berücksichtigt er, wie der Herd genutzt wird. Der Alarm wird unter anderem davon beeinflusst, wie hoch die Herdleistung ist und wann zuletzt eine Person in der Nähe des Herds war.
Ist ein Herdwächter für ältere Menschen geeignet?
Ein Herdwächter kann an einem vorhandenen Herd installiert werden, der dem Nutzer bereits vertraut ist. Es muss kein neues Gerät erlernt werden. Deshalb eignet er sich auch sehr gut für ältere Menschen.
Lesen Sie mehr darüber, wie ein Herdwächter ältere Menschen und Menschen mit Gedächtniserkrankungen unterstützt.